Neue Zeitung für Hochbegabte: DIE HOCHBEGABUNG

geschrieben von cremeraltgeld | 23 Jan, 2010

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DIE HOCHBEGABUNG berichtet aus dem Tagesgeschehen von hochbe-gabten Menschen, führt Interviews und gibt Informationen sowie Links zur Themenwelt der Menschen mit Hochbegabung und Höchstbegabung.

Auch Kurzgeschichten und Lyrik sind in Vorbereitung. Ergänzt wird das Angebot aus Deutschland durch Informationen aus der Schweiz. Eine Zusammenarbeit mit Hochbegabten aus anderen Ländern ist geplant.

Clubs, Vereine und Bürgerinitiativen – Elterngruppen, Coaches und Trainer/innen haben hier die Möglichkeit kostenfrei kleine Anzeigen aufzugeben. Dazu den Text einfach senden an: diehochbegabung@t-online.de

 

Die Hochbegabung - Zeitung für Hochbegabte

http://www.diehochbegabung.blogspot.com

Im Fernsehen: „Vitus“ - Vom Abheben und Landen

geschrieben von cremeraltgeld | 19 Sep, 2009

www.traumphoto.com 

Sie schreiben? Sollten Sie das nicht aus naivem Spaß tun, sondern mit dem Gedanken spielen, berühmt zu werden, dann gibt es einen märchenhaften Königsweg: Schreiben Sie einen Roman über ein Wunderkind. Woher auch immer dieser Wunderkindhunger unserer Gesellschaft kommen mag, er ist da und lässt nicht nach. Jede Begabung zählt: sich blechern in die Vergangenheit trommeln. Die perfekte Nase besitzen. Die Mathematik in die Wiege gelegt bekommen, um die Welt zu vermessen. Selbst das ulkigste Derivat des Mozart-Romans verkauft sich.

Wollen Sie ein Drehbuch schreiben, gilt dieselbe Regel, aber weil Drehbücher symmetrisch sein müssen, kommt eine Erweiterung hinzu: Stellen Sie dem Wunderkind einen wunderlichen Großvater gegenüber. Zwischen kindlichem Großvater und weisem Kind liegt die schnöde Erwachsenenwelt. Es handelt sich im Grunde um den komplexitätsreduzierten Unterschied zwischen naivem und sentimentalischem Weltzugang: Kind und Großvater stehen konsterniert der Rationalität des rackernden Homo oeconomicus gegenüber, dessen Bilanzen sie spielend überbieten, ohne dass ihnen daran liegt.

Macht Schluss mit Hip-Hop!

Auch Fredi Murer, Peter Luisi und Lukas Suter haben sich bei ihrem Drehbuch über das Wunderkind Vitus an dieser Leitlinie orientiert. Murer agiert zudem als Regisseur, der die zuckrige Story in einen zwar zuckrigen, aber doch charmanten Film umsetzt. Das liegt an der perfekten Wahl der Schauspieler: Bruno Ganz als Villa-Kunterbunt-Großvater und der dreizehnjährige Konzertpianist Teo Gheorghiu als virtuoser Knabe. Den sechsjährigen Vitus mimt Fabrizio Borsani so überzeugend wie niedlich. Das Autorentrio hat dem schwerstbegabten Stöpsel multiple Talente angedichtet: Musikalisch genial ist Vitus, aber auch ein Wissens- und Rechenkünstler. Er soll mit zwölf Jahren das Abitur ablegen.

Doch „Vitus“ begnügt sich nicht mit der kindlichen Erzählperspektive, sondern fängt sie auf im Gegenblick. Julia Jenkins und Urs Jucker spielen die überforderten Eltern facettenreich und glaubhaft. Vom Mutterstolz bis zur Bewirtschaftung des Nachwuchses ist es nur ein kleiner Schritt. Der Vater interessiert sich für den eigenen Aufstieg. Bald überlagern sich Konflikte: Der vereinsamte Talentknabe entwickelt mit großväterlicher Hilfe ein Fluggerät. Ein Absturz bedeutet das Ende der Hochbegabung, eine Zumutung insbesondere für die Mutter. Zudem läuft es nicht mehr rund in Vaters Firma, und der Großvater wird auch nicht jünger. Doch Vitus versetzt alle in Erstaunen.

In seinen besten Momenten ist „Vitus“ eine Reflexion über das diffizile Verhältnis von Kindheit und Leistungsdenken. Möglicherweise werden ja nicht nur Wunderkinder als Geschenk, dann als Hoffnungsträger und schließlich als Bürde betrachtet, bevor man gleichberechtigt zueinanderfindet. Dieser Film jedenfalls macht Hoffnung, dass auch die schlimmsten „Yo Man!“-HipHop-Phasen vorübergehen.

Vitus läuft heute um 21 Uhr auf Arte.

Von Oliver Jungen

http://www.faz.net/

Mathe-Professor: Hochbegabung - da sind deutsche Schüler ‚europaweit an der Spitze’!

geschrieben von cremeraltgeld | 23 Mai, 2008

Jetzt büffeln sie für die Mathe-Olympiade in Madrid. Wo Gleichaltrige dankend abwinken, beginnen hier im Mathematischen Institut Oberwolfach die Augen der Schülerinnen und Schüler zu glänzen: sie dürfen am Vorbereitungsseminar für die Mathematik-Olympiade in Madrid teilnehmen. Und sie geniessen es, einmal richtig gefordert zu werden.  

Kein Wunder, die Schüler aus ganz Deutschland haben sich beim Bundeswettbewerb für Mathematik als beste deutsche Nachwuchsmathematiker herauskristallisiert. Sechs von ihnen vertreten Mitte Juli Deutschland bei der IMO in Madrid. »Ich nehme stark an, dass die beiden einzigen Mädchen, die für Deutschland bereits Medaillen geholt haben, wieder dazugehören werden«, verrät Delegationsleiter und Professor für Mathematik an der Uni Rostock, Dietrich Grohnau. Auch der Dresdner Georg Schröter, der schon zweimal erfolgreich teilgenommen hat, gehört wieder zu den Favoriten.


Die Olympiade wurde 1959 auf Initiative Rumäniens ins Leben gerufen. Sie findet jährlich in einem anderen Gastland statt. Inzwischen kommen Schüler aus knapp 100 Ländern zu dem freiwilligen Leistungsvergleich auf internationaler Ebene. »Unsere Schüler haben gute Chancen auf Medaillen«, verrät Dietrich Grohnau. Denn anders, als bei der PISA-Studie, stehen die Deutschen Schüler, wenn es um Hochbegabung geht, europaweit an der Spitze. Auf die 50. Mathe-Olympiade freut sich Grohnau, der vor 39 Jahren selbst als Schüler für die DDR um eine Medaille kämpfte, ganz besonders: Die Jubiläumsveranstaltung findet im Sommer 2009 in Bremen statt.“
 Weitere Infos dazu

 http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_id=69&db=news_lokales&table=artikel_kinzigtal&id=6004

Hochbegabte Migranten: häufig unerkannt

geschrieben von cremeraltgeld | 20 Apr, 2008

Tanzende Frau mit Mann Ralf Voigt

Foto: www.ralf-voigt.com

(imi). Von hochbegabten Migranten merkt man an deutschen Schulen wenig. Fällt ein junger Migrant – meist aber Migrantin – durch weit überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit auf, scheint er oder sie den Lehrern wie eine Sternschnuppe vom Himmel gefallen zu sein. Dr. Ulrich Raiser von der Humboldt-Universität Berlin erklärt dieses Phänomen mit einer „Leerstelle in der deutschen Bildungsforschung“.

Der Soziologe lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin Bildungssoziologie und Migrationssoziologie. „Erfolgreiche Migranten im deutschen Bildungssystem – es gibt sie doch“ hatte er seine Dissertation 2007 überschrieben und damit begonnen, die „Leerstelle“ zu füllen. Sein Fazit: Das Geheimnis bildungserfolgreicher Migranten liegt darin, wie Kinder und Eltern ihre Migrationserfahrungen bewerten.

Kaum wissenschaftliche Forschung

„Viele Migranten der ersten Generation konnten ihren Traum von einem besseren Leben in Deutschland nicht verwirklichen. Die einen haben resigniert und dies auch auf die nachwachsende Generation übertragen, andere haben ihren Traum an ihre Kinder weitergegeben. Diese sollen ihn zu Ende bringen. Und dazu gehört ein hoher Bildungsabschluss.“ Der Soziologe erläutert weiter: „Diese kollektive Vision ist für Einwanderungsländer übrigens ganz wichtig. Länder wie die USA leben davon, dass die Menschen eine Möglichkeit sehen, weiterzukommen – also vom Tellerwäscher zum Millionär.“

Dr. Dursun Tan, Sozialwissenschaftler an der Universität Oldenburg, spricht vom „Schatten des defizitären Blicks“ und bedauert ebenso wie Raiser, dass deutsche Forschungen zu den Begabungen von Migranten wenig hergeben. Beide Wissenschaftler betonen, dass besonders begabte Kinder sehr davon abhängig sind, ob Eltern und Lehrer ihre Begabung und ihre Eigenheiten erkennen und wie einfühlsam sie damit umgehen.

Dursun Tan: „Die Wahrscheinlichkeit, Begabungen zu erkennen, ist bei Kindern ohne Migrationshintergrund weitaus größer als bei Kindern mit Migrationshintergrund. Diesen wird häufig kollektive Vision ist für Einwanderungsländer übrigens ganz wichtig. Länder wie die USA leben davon, dass die Menschen eine Möglichkeit sehen, weiterzukommen – also vom Tellerwäscher zum Millionär.“

Quelle und weitere Informationen Hochbegabte Migranten: häufig unerkanntHochbegabte Migrantenhttp://www.klett-pressebox.de/sixcms/media.php/273/KTD_41_3-4.pdf

Wie erkennen Sie Hochbegabung bei Ihren Kindern?

geschrieben von cremeraltgeld | 17 Apr, 2008

Kinderschild

Korschenbroich (RP) Viele hochbegabte Kinder bleiben unentdeckt und können ihre Talente und Begabungen nur schwer oder gar nicht ausleben. Eine Überforderung ist bei Kindern nämlich leichter festzustellen als eine Unterforderung. Dr. Gisela Günther-Schnös, Geschäftsführerin des Lernkompetenz-Zentrums „Zwischenschritte" in Köln, wird zu diesem Thema einen Elternnachmittag in der Kindertageseinrichtung Pesch, Donatusstraße 3, gestalten. Am Dienstag, 22. April, von 14.30 bis 15.45 Uhr, wird sie ihren Schwerpunkt auf die Hochbegabung im Vorschulalter legen. Unter anderem wird sie Testverfahren erläutern und unterschiedliche Fördermöglichkeiten vorstellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt Kita-Leiterin Anne-Katrin Asgari unter Tel. 02161 643250 entgegen.

Quelle:

http://www.rp-online.de/public/article/korschenbroich/551190/Wie-Eltern-die-Hochbegabung-ihrer-Kinder-erkennen.html

Wie die Eltern die Hochbegabung ihrer Kinder erkennen

Weiter Informationen > Links

Wie sich Hochbegabung erkennen lässt

Wie sich Hochbegabung erkennen lässt

Sie wollen mir eine mail senden?

geschrieben von cremeraltgeld | 15 Apr, 2008

Hier sind meine mail-Adressen:

hbmedien@t-online.de

LilliCremerAltgeld@t-online.de

Lilli Cremer-Altgeld

Zitat

geschrieben von cremeraltgeld | 14 Apr, 2008

„Es scheint uns, als wäre für gewisse wissenschaftliche oder künstlerische Höchstleistungen ein Schuss ´Autismus´ geradezu notwendig.“ 


Hans Asperger 1968

+++ news +++ news +++ news

geschrieben von cremeraltgeld | 13 Apr, 2008

Das Landesgymnasium gibt bekannt: "Am 15.4.2008 werden die Schulleiterin, Annette von Manteuffel und zwei Schülervertreter "zu Gast bei Kerner" sein."

http://www.lgh-gmuend.de/LGH/startseite/presse/liste.php

 

Blog für Hochbegabte und Höchstbegabte

geschrieben von cremeraltgeld | 13 Apr, 2008

Natur-Wissenschaft

Liebe Hochbegabte,

hier gibt es meinen Blog für Hochbegabte und Höchstbegabte: http://cremer-altgeld.blogspot.com/ 

Sie finden dort Anregungen mit News, Links und Tipps für hochbegabte Kids und Erwachsene, Hochbegabung in den Hochschulen, Better World Heroes, Umfragen, Zitate und special news,

herzlichst

Lilli Cremer-Altgeld

Blog für Hochbegabte und Höchstbegabte

Herzlich willkommen!

geschrieben von cremeraltgeld | 10 Apr, 2008

Surfen 

Liebe Hochbegabte, 

herzlich willkommen auf dieser Seite „Hochbegabung in Medien“. Wenn wir lesen, dass eine Zweijährige mit einem IQ von 152 bei der Hochbegabten-Organisation Mensa aufgenommen worden ist (1) oder dass eine 14-Jährige Abitur mit Note 1,0 macht (2), ein junger Mann mit 20 seine Doktor-Arbeit (3) abgeschlossen hat, denken wir oft: Den Hochbegabten fliegt das Lernen nur so zu. Oder – noch treffender? – die Hochbegabten haben es leicht: So gut möchte ich es auch einmal haben.  

Das erinnert mich dann an diese Anekdote: 

„Bei einem Golfturnier sagte ein junger Spieler voller Stolz zu seinem Idol Bernhard Langer: »Herr Langer, ich möchte gerne so werden wie Sie!«, woraufhin der Profi entgegnete: »Nein, das möchtest du nicht.« Der junge Golfer wiederholte: »Doch, ich möchte so werden wie Sie!« »Nein«, wiederholte Bernhard Langer, »das möchtest du nicht!« Nachdem es auf diese Weise drei- oder vielmal hin- und herging, sagte Bernhard Langer: »Du möchtest vielleicht so sein wie ich, aber du möchtest es nicht werden.« Der Junge runzelte die Stirn. »Du möchtest so sein wie ich, aber bist du auch dazu bereit, tage-, wochen- und monatelang zu üben? Bei Wind und Wetter auf dem Platz zu sein, um sechs Uhr morgens aufzustehen, um noch vor dem Frühstück die ersten hundert Bälle zu schlagen?“ (4) 

Viele Menschen denken: Hochbegabte haben es leicht. Nicht nur das Lernen fliegt ihnen zu – ohne, dass sie selbst viel dazu tun müssen – nein, auch der Erfolg ist ihnen sozusagen garantiert. 

Die Realität sieht oft anders aus. 

Nicht selten werden Hochbegabte von Selbstzweifeln geplagt – egal, ob sie sehr gut sind oder mangelhafte Zensuren haben. Egal, ob der Erfolg an ihrer Seite ist – oder das Gegenteil. Denn auch das gehört zum Leben von Hochbegabten: schlechte Zensuren, sitzen bleiben und abgeschoben werden auf Sonderschulen. Ohne Job oder im falschen Job – nicht erkannt und nicht anerkannt. 

Es ist bei Hochbegabten so wie im Leben der anderen Menschen auch: die Bandbreite reicht von Turbo-Leistungen mit summa cum laude bis zu den ewigen Sitzenbleibern. 

Dieses Blog macht es sich zur Aufgabe, das Leben – die Erfolge und Misserfolge, Freuden und Leiden – der Hochbegabten im Spiegel der Presse transparent zu machen. Für Hochbegabte und deren Lebensgefährten, Kindern, Eltern, Freunde und Freundinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Chefs und Chefinnen, Kollegen und Kolleginnen. 

Wenn Sie einen Link oder Artikel als Anregung hinzufügen möchten, senden Sie mir bitte eine mail: LilliCremerAltgeld@t-online.de . Danke.  

Herzliche Grüsse

Lilli Cremer-Altgeld

PS Weitere Informationen zu Hochbegabten und Höchstbegabten finden Sie hier:

http://cremer-altgeld.blogspot.com/

https://www.xing.com/net/hochbegabung/

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(1) "Sie beantwortet Fragen, auf die Sechsjährige noch keine Antwort wissen, und seit mehr als einem Jahr führt sie bereits richtige Gespräche. Mit einem Alter von nur zwei Jahren und neun Monaten ist die kleine Georgia Brown das jüngste Mitglied im Verband für Hochbegabte.

London - Die kleine Georgia aus der südenglischen Grafschaft Hampshire habe Experten bei Tests mit einem überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten (IQ) von 152 überrascht, berichtete der Sender BBC gestern. Damit gehöre sie zu jenen zwei Prozent der Bevölkerung, die als außerordentlich intelligent gelten. Die Psychologin Joan Freeman erklärte, Georgia hätte möglicherweise einen noch höheren IQ unter Beweis gestellt, wenn sie nicht nach intensiven Tests dringend eine kleine Schlafpause gebraucht hätte. "Mit ihren zwei Jahren und neun Monaten beantwortet sie Fragen, auf die Sechsjährige noch nichts zu sagen wissen." Georgias Mutter Lucy berichtete, ihre Tochter habe bereits mit neun Monaten laufen und mit eineinhalb Jahren Gespräche führen können. "Es ist fantastisch, wir sind so stolz auf sie."

Laut BBC bestätigte die Begabten-Organisation Mensa die Testergebnisse und die Aufnahme Georgias. Sie ist damit das jüngste Mädchen, das jemals Mensa-Mitglied wurde. Ein Junge, der bei der Aufnahme einige Tage jünger war als sie es jetzt ist, war seit den neunziger Jahren zeitweilig Mitglied des Hochbegabten-Verbandes. (...)“
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,490371,00.html 

(2) http://www.spiegel.de/schulspiegel/abi/0,1518,494066,00.html 

(3)http://www.ug.tue.bw.schule.de/fileadmin/verein_freunde/mitteilungen0102/seite40.html 

(4) aus "Ente oder Adler" von Ardeschyr Hagmaier. Zitiert auf NLPedia http://www.nlpedia.de/wiki/Die_NLP_Enzyklop%C3%A4die